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3. August 2026

Mit einem Mietwagen von San Francisco nach Los Angeles

Miete dir ein Auto und fahr den spektakulären Pacific Coast Highway entlang

Pacific Coast Highway

Viele Leute haben diesen Roadtrip auf ihrer Bucket List: von San Francisco nach Los Angeles (oder natürlich auch umgekehrt). Aber nicht die schnellste Strecke über die Interstate 5, denn die ist zwar schnell – du hast die Strecke in sechs Stunden zurückgelegt –, aber auch besonders langweilig. Nein, die schönste Route führt über die State Route 1 (CA-1), die an vielen Stellen direkt an der kalifornischen Küste entlangführt und deshalb als Pacific Coast Highway bekannt ist. Die Fahrt von San Francisco nach LA ist eine der schönsten in den Vereinigten Staaten und ein absolutes Muss, wenn du in Kalifornien ein Auto gemietet hast. Wir stellen dir die acht Highlights unterwegs vor.

Start- (oder End-)punkt San Francisco

Wenn du in San Francisco startest, wirst du natürlich zuerst diese großartige Stadt erkunden – und dafür brauchst du (noch) keinen Mietwagen. Nicht umsonst bildet diese Stadt mit ihren steilen Straßen, den Cable Cars und der legendären Golden Gate Bridge die Kulisse für viele Filme und Fernsehserien. Bei dieser Brücke liegt der Presidio-Park, von dem aus du eine schöne Aussicht hast. Natürlich musst du nach Chinatown, eine Fahrt mit der Cable Car machen, das ehemalige Gefängnis auf der kleinen Insel Alcatraz besuchen, durch das alte Seemannsviertel – heute das trendige Fisherman’s Wharf – schlendern und die kulinarischen Spezialitäten der Stadt genießen.

San Francisco ist also mindestens ein paar Tage wert. Aber dann ist es wirklich Zeit, ein Auto zu mieten und die Fahrt nach Los Angeles anzutreten. Nimm dir Zeit dafür: Halt an, wo du willst, und genieße es!

1. Strände, Felsformationen und Ausblicke

Schon gleich außerhalb von San Francisco verläuft die Straße direkt an der Küste entlang, mit vielen Stränden und bizarren Felsformationen. Hinter jeder Kurve verbirgt sich wieder ein neuer, fantastisch schöner Ausblick auf die Küste und den Pazifik. Es sind zu viele, um sie alle aufzuzählen, aber wir nennen dir ein paar Orte, an denen du anhalten kannst. Gray Whale Cove Beach, so genannt, weil man dort manchmal Wale auf ihrer Wanderung von Alaska nach Süden oder zurück beobachten kann. Half Moon Bay hat vier langgestreckte Strände, die sich hervorragend für ein Picknick am breiten Sandstrand eignen. Am Shark Fin Cove Beach kannst du wunderschöne Wanderungen über die Klippen unternehmen. Die Steigungen sind allerdings ziemlich steil, bring also gute Wanderschuhe mit.

2. Santa Cruz

Von Shark Fin Cove aus ist es eine Viertelstunde Fahrt ins Zentrum von Santa Cruz, einst das Mekka der Surfer. Die sind dort immer noch aktiv – fahr doch mal mit deinem Mietwagen über den West Cliff Drive zum Surfing Museum am ultimativen Surfspot Steamer Lane. Santa Cruz hat eine historische „Boardwalk“ entlang des Strandes mit einem altmodischen Vergnügungspark. Als wärst du wieder in den 60ern! Hast du Lust auf etwas Leckeres, frisch vom Land, dann ist einer der Bauernmärkte einen Besuch wert.

3. Monterey

Unter den Spaniern und später den Mexikanern war Monterey die Hauptstadt des sogenannten Alta California und es ist einer der besten Orte, um Wale zu beobachten. Buche früh am Morgen eine Bootsfahrt, denn dann sind diese Meeressäuger am aktivsten. Nach der Rückkehr kannst du dann in einem der kleinen Restaurants am Old Fisherman’s Wharf einen Kaffee trinken. Wenn du Glück hast, siehst du eine ganze Kolonie von Seelöwen am Strand daneben liegen.

4. 17 Mile Drive

Gleich neben Monterey liegt Pacific Grove mit seinem gemütlichen Zentrum voller viktorianischer Häuser. Die größte Attraktion ist jedoch, dass hier der Startpunkt des 17 Mile Drive liegt, der entlang der malerischen Küste von Pebble Beach verläuft. Wenn du diese Strecke mit einem Mietwagen fahren möchtest, musst du dafür bezahlen, aber die App mit ausführlichen Informationen zu allen Sehenswürdigkeiten ist kostenlos. Der Drive endet in Carmel-By-The-Sea, traditionell eine Künstlerstadt. Sie bauten dort die ersten Häuser, die einen fast märchenhaften Charme haben. Das Zentrum wirkt jedenfalls sehr „unamerikanisch“.

5. Der absolute Höhepunkt: Big Sur!

Ab hier beginnt der wirklich spektakuläre Abschnitt der kalifornischen Küste, der sich von Carmel bis nach San Simeon erstreckt. Diese Straße verläuft über mehr als 140 Kilometer entlang der malerischsten Küste des Festlandes der Vereinigten Staaten. Dieser Abschnitt der State Route 1 wird ziemlich oft von Erdrutschen heimgesucht, wodurch die Straße tagelang gesperrt sein kann, um die Trümmer zu beseitigen und die Fahrbahn zu reparieren. Die aktuellsten Informationen findest du immer auf der Website von Big Sur. Achte darauf, dass dein Mietwagen genug Benzin hat. Es gibt zwar kleine Tankstellen im Big Sur, aber die haben deutlich höhere Preise als anderswo in Kalifornien.

Gleich hinter Carmel erreichst du bereits den Eingang zum Naturpark Point Lobos State Reserve, den der Maler Francis McComas als „die schönste Begegnung von Land und Wasser auf der Welt“ beschrieb. Es gibt einen schönen und leicht begehbaren Weg über die Klippen entlang der Küste. Denk aber daran, dass die Anzahl der Parkplätze begrenzt ist, daher solltest du möglichst früh ankommen (zwischen 08:00 und 09:00 Uhr).

Bixby-Creek-Brücke
Fahre mit einem Mietwagen über dieses technologische Meisterwerk in Kalifornien, die Bixby Creek Bridge.

Wenn du mit deinem Mietwagen weiter nach Süden fährst, kommst du an zwei spektakulären Brücken vorbei: der Rocky Creek Bridge und der Bixby Creek Bridge. Diese beiden Brücken sehen bei Sonnenuntergang im schönsten Licht aus. Etwas weiter, am Hurricane Point, hast du einen tollen Blick auf die Küste von Big Sur. Es gibt auch einen kleinen Ort namens Big Sur, der sich gut eignet, um Proviant einzukaufen. Ganz in der Nähe liegt der Julia Pfeiffer Burns State Park mit dem Highlight der McWay Falls, einem 25 Meter hohen Wasserfall, der bei Hochwasser direkt ins Meer mündet. Den Wasserfall kannst du übrigens auch von der Straße aus sehen, wenn du deinen Mietwagen am Aussichtspunkt parkst.

Am Parkplatz für den Wanderweg „Boucher Trailhead North“ kannst du oft Hunderte von Seeelefanten am Strand liegen sehen. Etwas weiter südlich, kurz vor San Simeon, gibt es noch einen weiteren Aussichtspunkt für Seeelefanten („Elephant Seal Viewing Point“).

6. Pismo Beach

Pismo Beach ist ein herrlicher Badeort für einen etwas längeren Zwischenstopp. Er hat einen schönen, breiten Sandstrand und der Pier ragt weit ins Meer hinein. Vor allem aber ist der Ort für seine ausgezeichneten Restaurants bekannt, in denen natürlich viel Fisch und Meeresfrüchte serviert werden. Außerdem kannst du dort mit einem Buggy durch die Dünen fahren. Das sieht einfach aus, ist aber wirklich viel schwieriger, als mit deinem Mietwagen herumzufahren!

Reist du mit Kindern? Dann nimm kurz vor Pismo die Abzweigung nach Avila Beach. Entlang der Straße zu diesem Badeort liegt die Avila Valley Barn, wo du frisches Obst und Gemüse kaufen kannst, aber auch Gebäck und Produkte wie Marmelade und Honig. Außerdem kannst du Salat kaufen, um die Tiere zu füttern, einen Ponyritt machen oder dich im Heulabyrinth verlaufen.

7. Solvang

Zwischen Pismo Beach und Santa Barbara ist die CA-1 nicht besonders interessant. Biege hier also kurz ab und fahre mit deinem Mietwagen über die US-101, um bei Santa Ynez nach Solvang abzubiegen, wo du dich wie in Europa fühlst. Das Dorf wurde zu Beginn des letzten Jahrhunderts von dänischen Einwanderern gegründet, was man an den Fachwerkhäusern deutlich erkennen kann. Auch die Rezepte für dänisches Gebäck sind dort erhalten geblieben!

8. Santa Barbara

Santa Barbara
Fahre mit deinem Mietwagen die historische E Figueroa Street im Zentrum von Santa Barbara entlang

Wenn du nach Santa Barbara hineinfährst, fällt dir sofort auf, wie grün diese Stadt ist. Überall stehen Bäume, darunter jede Menge Palmen. Du verstehst sofort, warum viele Prominente hier ihre Häuser haben, weit weg vom hektischen Los Angeles. Die Altstadt hat eine unverkennbar spanische Atmosphäre. Die State Street ist das Herz der Stadt und führt bis zum Stearns Wharf, dem Pier, der weit ins Meer hineinragt. Die Funk Zone ist ein hippes Viertel, das zwar etwas gekünstelt wirkt, aber dafür gibt es dort jede Menge coole Street-Art zu sehen. Wenn du Wein magst, solltest du unbedingt dem Urban Wine Trail folgen, einer Route, die an über 20 Verkostungslokalen mit lokalen Weinen vorbeiführt. Steig danach bloß nicht mehr in deinen Mietwagen!

End- (oder Start-)punkt Los Angeles

Bei Point Mugu beginnt der East Pacific Coast Highway, mit dem Ozean auf der einen Seite und den Santa Monica Mountains auf der anderen. Fahr mit deinem Mietwagen ab und zu in diese Berge hinein, denn es ist eine wunderschöne Gegend mit dem höchsten Punkt, dem Sandstone Peak (949 Meter), von wo aus du einen Panoramablick über Malibu hast, Santa Monica, das Conejo Valley und den Pazifik mit den Northern Channel Islands.

Und schon bist du in der „City of Angels“, dem Endpunkt (oder Ausgangspunkt) dieses Roadtrips. Los Angeles weckt bei vielen Menschen völlig gegensätzliche Gefühle: Entweder man liebt die Stadt oder man hasst sie. Letzteres bezieht sich meist auf das enorme (Verkehrs-)Aufkommen in dieser Metropole. Natürlich solltest du hier Highlights wie den Walk of Fame, den Santa Monica Pier und Venice Beach besuchen sowie mit deinem Mietwagen den Sunset Boulevard entlangfahren.

Miete ein Auto, mach viele Pausen und genieße es

Wie in der Beschreibung oben bereits erwähnt: Mach diesen Roadtrip in einem gemütlichen Tempo, nimm dir ruhig etwa 10 Tage Zeit für diese Route, denn es lohnt sich auf jeden Fall, unterwegs verschiedene Stopps für Sehenswürdigkeiten, Spaziergänge und Picknicks am Strand einzulegen. Warte nicht länger und miete dir das Auto, um den ultimativen Roadtrip entlang der kalifornischen Küste zu erleben!

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