Willst du Marokko wirklich erleben? Dann ist ein Roadtrip durch Marokko mit einem Mietwagen die beste Wahl. Das Land bietet eine bezaubernde Mischung aus jahrhundertealten Medinas, weitläufigen Sanddünen, den schneebedeckten Gipfeln des Atlasgebirges und der sonnenverwöhnten Atlantikküste. Casablanca ist der ideale Ausgangspunkt: super mit dem Flugzeug zu erreichen, großes Angebot an Mietwagen und direkter Zugang zu den schönsten Regionen des Landes. Miete dir in Casablanca ein Auto und entdecke die unglaubliche Vielfalt Marokkos: Innerhalb weniger Stunden fährst du von kosmopolitischen Boulevards zu Berberdörfern, in denen die Zeit still zu stehen scheint.
Ein Mietwagen in Casablanca ist perfekt für eine Rundreise durch Marokko. Auf dieser Seite erfährst du, welche Routen du auf keinen Fall verpassen solltest, welcher Mietwagen am besten zu deiner Reise passt und worauf du beim Fahren und Mieten eines Autos in Marokko achten musst.
Auch wenn dein Roadtrip durch Marokko in Casablanca beginnt, ist diese Stadt an sich nicht besonders attraktiv. Falls du zu Beginn oder am Ende deiner Reise doch eine Weile dort verbringst, mach doch eine Führung durch die Hassan-II.-Moschee mit, deren Minarett gut zweihundert Meter über den Atlantik ragt. Das ist eigentlich die einzige Sehenswürdigkeit in Casablanca.
Sobald du deinen Mietwagen abgeholt hast, solltest du am besten gleich ein Stück nach Norden fahren, nach Rabat, der marokkanischen Hauptstadt.
Mit dem Mietwagen sind es vom Flughafen Casablanca aus etwa hundert Kilometer bis nach Rabat, der vielleicht am meisten unterschätzten Stadt Marokkos. Unterwegs kannst du eventuell einen Zwischenstopp am Strand von Bouznika einlegen.
Highlights:
Die Kasbah der Oudaya, der älteste Teil von Rabat. Geh durch das imposante Almohaden-Tor und schlendere durch die blau-weiß gestrichenen Gassen. Die andalusischen Gärten bieten eine Oase der Ruhe, während du im Straßencafé eine Tasse Minztee mit herrlichem Blick auf den Ozean genießen kannst.
Der Hassan-Turm sollte das Prunkstück einer riesigen Moschee werden, die jedoch nie fertiggestellt wurde. Dieser Turm steht nun zwischen zweihundert Säulen, die das Fundament der Moschee bilden sollten. Daneben befindet sich das Mausoleum von Mohammed V., in dem dieser König und seine beiden Söhne in imposanten Gräbern aus weißem Onyx begraben liegen.
Fahre mit deinem Mietwagen nach Chellah am östlichen Rand von Rabat. Dort siehst du Überreste einer römischen Stadt, die im Mittelalter zu einer islamischen Nekropole wurde. Heutzutage hat eine Storchenkolonie diesen Ort als idealen Nistplatz entdeckt.
Wenn du ein Auto gemietet hast, fährst du in etwa zwei Stunden von Rabat zu einer weiteren Königsstadt, Meknes. Insgesamt gibt es in Marokko vier Königsstädte, die so heißen, weil sie einst von einem Sultan zur Hauptstadt ernannt wurden.
Highlights:
Das imposante Bab Mansour, eines der schönsten Stadttore Nordafrikas, mit grün-weißen Kacheln, die geometrische Muster bilden.
Das Mausoleum von Moulay Ismail erlaubt Nicht-Muslimen den Besuch der äußeren Räume, in denen du faszinierende Stuckarbeiten und wunderschön bearbeitetes Zedernholz bewundern kannst.
Die Medina von Meknes wirkt authentischer als die von Fès oder Marrakesch, mit weniger aufdringlichen Verkäufern, weniger Touristen und einer eher lokalen Atmosphäre.
Fahre mit deinem Mietwagen dreißig Kilometer nach Norden und du gelangst nach Volubilis, zu den beeindruckendsten römischen Ruinen Marokkos. Die Villen verfügen über wunderschöne Bodenmosaike, deren Farben bemerkenswert gut erhalten sind.
Von Meknes aus sind es nur sechzig Kilometer bis nach Fès, einer der am besten erhaltenen mittelalterlichen islamischen Städte. Parke deinen Mietwagen außerhalb der Mauern der Medina, denn die Altstadt ist autofrei. Mehr noch: Durch die sehr engen Gassen ist es gar nicht möglich, dort mit dem Auto zu fahren.
Highlights:
Mach dich bereit für ein Erlebnis für alle Sinne im ältesten Teil der Stadt, Fez el-Bali. Unzählige Gassen bilden ein Labyrinth, in dem das Verirren Teil des Erlebnisses ist.
Die Gerbereien inmitten der alten Häuser sind der meistfotografierte Ort in Fès. Du kannst Minzzweige kaufen, um den stechenden Geruch zu neutralisieren.
Die Koranschule Bou Inania Madrasa ist ein fantastisches Beispiel für islamische Architektur aus dem 14. Jahrhundert. Jede Oberfläche ist mit aufwendigen Holzschnitzereien, bunten Kacheln oder arabischer Kalligraphie verziert.
Wenn du mit dem Mietwagen von Fès aus Richtung Süden fährst, kommst du durch die Kiefern- und Eichenwälder des Mittleren Atlas. Du fährst langsam bergauf in Richtung der Kleinstadt Ifrane. Diese Gegend wird auch als die marokkanische Schweiz bezeichnet.
Highlights:
Nur mit dem eigenen Auto kannst du das Dorf Zaouia d’Ifrane erreichen, das siebzig Kilometer südwestlich von Ifrane liegt. Dort kannst du fantastische Wanderungen entlang wild fließender Bäche in einer Landschaft unternehmen, die du in Marokko nicht erwarten würdest.
In der Nähe der Stadt Azrou findest du ausgedehnte Zedernwälder. Hier wachsen jahrhundertealte Atlaszedern, die bis zu vierzig Meter hoch werden können. In diesen Wäldern leben Berberaffen.
Von Azrou aus sind es mit dem Mietwagen gut zwei Stunden Fahrt nach Midelt, einem schönen Zwischenstopp auf dem Weg in die Sahara. Die grüne Waldlandschaft weicht felsigen Hängen und hohen Hochebenen.
Von Midelt nach Merzouga ist es eine ziemlich lange Fahrt, aber unterwegs kommst du aus dem Staunen gar nicht mehr heraus, denn die Landschaft ändert sich ständig. Zuerst die hohen roten Felsen entlang des Flusses Ziz, dann fährst du hinunter auf ein Wüstenplateau, durchsetzt mit grünen Oasen, und schließlich erreichst du die Sanddünen der Sahara.
Highlights:
Die Kleinstadt Erfoud ist bekannt für ihre Fossilien – Trilobiten, Ammoniten und prähistorische Fische –, die aus den umliegenden Steinbrüchen gewonnen werden.
Erg Chebbi ist ein Sandmeer, das sich über gut dreißig Kilometer erstreckt. Manche der orange-goldenen Sanddünen sind 150 Meter hoch, und du bist also eine ganze Weile unterwegs, bis du den Gipfel erreichst.
Ein Kamelritt zu einem Wüstencamp für eine Übernachtung ist ein unverzichtbares Sahara-Erlebnis. Sowohl der Sonnenuntergang als auch der Sonnenaufgang sind unvergesslich, ganz zu schweigen vom unglaublichen Sternenhimmel.
Fahre mit dem Mietwagen in etwa drei Stunden von Merzouga nach Tinghir. Es ist eine wunderschöne Strecke, aber das eigentliche Ziel ist noch schöner.
Highlights:
Nördlich von Tinghir liegt die beeindruckende Todra-Schlucht, die vom gleichnamigen Fluss geformt wurde. An manchen Stellen verengt sich die Schlucht auf nur zehn Meter Breite, während die Felswände dreihundert Meter hoch über dir aufragen.
Wenn du einen Geländewagen gemietet hast, kannst du über Agoudal ins Dadès-Tal fahren; mit einem normalen Mietwagen nimmst du besser die N10. Dieses Tal ist berühmt für seine Oasen entlang eines mäandernden Flusses, umgeben von bizarr erodierten Felsformationen.
Die N12 führt von Tinghir aus fast dreihundert Kilometer durch die Berge des Hohen Atlas nach Beni-Mellal. Es ist eine wunderschöne Strecke durch diese raue Berglandschaft, aber denk daran, dass du dafür schnell sechs Stunden brauchst. Auf halber Strecke kannst du in der kleinen Stadt Imilchil einen Zwischenstopp einlegen.
In Beni-Mellal hast du von der Kasba Ras el Ain aus, hoch oben auf einem Hügel, einen fantastischen Blick über die Umgebung. Die Stadt ist ein perfekter Ausgangspunkt für Ausflüge in die Naturschutzgebiete der Umgebung, wie zum Beispiel:
Die Wasserfälle von Ouzoud
Der Naturpark Cathédrale Msfrane
Das grüne Tal von Aït Bouguemez
Den 4071 Meter hohen Berg M’Goun
Von Beni-Mellal aus fährst du über die Autobahn A4 in gut zwei Stunden zum Flughafen Casablanca. Wenn du aber vorher noch etwas Historisches entdecken möchtest, fahr in die Küstenstadt El Jadida. Dort bauten die Portugiesen zu Beginn des 16. Jahrhunderts die Festungsstadt Mazagan, die in ihrer Gesamtheit zum Weltkulturerbe gehört.
Highlights:
Die Mauern der Zitadelle im Herzen der Altstadt mit vier Bastionen.
Das Munitionsdepot, das später zu einem Wasserreservoir umgebaut wurde. Es ist vor allem wegen der Spiegelungen in der dünnen Wasserschicht bekannt, die den Boden bedeckt.
Die Hauptstraße zwischen Fès und Marrakesch ist die N8, die allerdings ziemlich stark befahren ist. Für ein entspannteres Urlaubsgefühl fährst du besser über die Regionalstraßen. Bis nach Azrou verläuft die Route genauso, wie wir sie oben beschrieben haben. Versuch, diese freundliche Kleinstadt am Dienstag zu besuchen, denn dann ist Markttag.
Ein großer Teil des Mittleren Atlasgebirges südlich von Azrou besteht aus einem hochgelegenen Plateau ohne tiefe Täler. Der Vorteil ist, dass Wanderungen hier ziemlich einfach sind. Vor allem im Frühling wirst du von der riesigen Menge an Wildblumen überrascht sein.
Höhepunkte auf dieser Route:
Die Quellen des längsten marokkanischen Flusses, der Oum er-Rbia (Mutter des Frühlings). Rund um die Quellen gibt es Hochebenen, auf denen du einen Snack oder ein Getränk genießen kannst.
Der Wochenmarkt am Mittwoch im Amazigh-Dorf Aghbala, auf dem Bauern aus der weiten Umgebung ihre Produkte anbieten.
Der Stausee Bin El Ouidane ist der größte Marokkos. Am Ende, oben auf einem hohen Aussichtspunkt, stehen die Ruinen einer Festung der französischen Fremdenlegion, von wo aus du eine herrliche Aussicht hast.
Die Wasserfälle von Ouzoud sind spektakulär. Im Zentrum von Ouzoud kannst du den Mietwagen parken. Ein Weg nach rechts führt zum oberen Ende der Wasserfälle, der Weg nach links führt zu einer langen Treppe, von der aus du die Wasserfälle von unten betrachten kannst.
Die riesige natürliche Brücke Imi n’Ifri. „Imi“ bedeutet „Mündung“ und „Ifri“ bedeutet „Höhle“, es handelt sich also um die Mündung der Höhle, ganz in der Nähe von Demnate. Du kannst deinen Mietwagen an der R302 parken, die oberhalb der Höhle verläuft.
Das Reiseziel Marrakesch ist natürlich auch ein Highlight. Mehr dazu erfährst du in unserem Blog „5 Tagesausflüge und 2 Rundreisen ab Marrakesch“.
Die Straße zwischen Marrakesch und Ouarzazate führt über den Tizi n’Tichka-Pass auf 2260 Metern Höhe und bietet atemberaubende Ausblicke. Obwohl die gesamte Strecke asphaltiert ist, erfordert diese Fahrt volle Aufmerksamkeit: Steile Abgründe und scharfe Kurven erfordern vorsichtiges Fahren, aber die Panoramablicke machen alle Anstrengungen mehr als wett.
Für eine Fahrt wie diese, aber auch für die anderen Routen durch Marokko, ist es praktisch, wenn du ein Auto mit einem zweiten Fahrer gemietet hast. So könnt ihr euch beim Fahren abwechseln und abwechselnd die wunderschöne marokkanische Landschaft in vollen Zügen genießen.
Die Straßeninfrastruktur in Marokko hat sich in den letzten Jahren enorm verbessert: Es gibt gut gepflegte Straßen, die die großen Städte verbinden, und immer bessere Verbindungen in abgelegene Gebiete. Auf Nebenstraßen musst du allerdings mit Tieren oder Fußgängern auf der Straße rechnen.
Außerdem ist es wichtig, die Abmessungen deines Mietwagens genau zu kennen. Manche Gassen in marokkanischen Städten und Dörfern können sehr eng sein.
Ja, auf fast allen Autobahnen wird Maut erhoben. An den Mautstellen in Marokko kannst du bar oder mit Kreditkarte bezahlen. Es gibt nicht viele Vermieter, die einen Mietwagen mit einer elektronischen Mautkarte (Jawaz) aushändigen, aber du kannst natürlich jederzeit danach fragen.
Ja, oft verlaufen mautfreie Nationalstraßen (N-Straßen) mehr oder weniger parallel zu den A-Straßen, aber du bist viel länger unterwegs, da diese Straßen durch Städte und Dörfer führen.
Für Fahrten zwischen den wichtigsten Städten reicht ein Kleinwagen aus, natürlich abhängig von der Anzahl der Mitreisenden. Für Strecken durch die Berge ist ein SUV besser geeignet. Für unbefestigte Straßen solltest du lieber einen Geländewagen mieten. Frag aber immer beim örtlichen Vermieter nach, ob du mit deinem Mietwagen auf solchen Straßen fahren darfst.
Nein, außer in den Innenstädten der großen Städte. Wenn du den Mietwagen parkst, werden dich inoffizielle Parkwächter ansprechen und dir anbieten, gegen eine kleine Gebühr auf dein Auto aufzupassen – dieses informelle System ist weit verbreitet und bietet ein angemessenes Maß an Sicherheit. Lass niemals Wertsachen sichtbar im Auto liegen.
Der Frühling (März–Mai) und der Herbst (September–November) bieten ideale Bedingungen: gemäßigte Temperaturen, weniger Andrang als im Sommer und Landschaften, die sich von ihrer schönsten Seite zeigen. Der Sommer (Juni–August) ist vor allem im Landesinneren sehr heiß, aber an der Küste und in den Bergen bleibt es angenehm. Der Winter (Dezember–Februar) kann kalt sein, vor allem in den Bergen und im Norden, aber die verschneiten Gipfel des Atlasgebirges bieten eine atemberaubende Kulisse.
Ja, das nennt man Einwegmiete und ist in Marokko gegen einen Aufpreis möglich. Beliebte Einwegstrecken ab Casablanca sind Tanger und Fès im Norden des Landes sowie Agadir im Süden. Die Abwicklung ist ganz einfach: Gib einfach einen anderen Rückgabeort an und wir zeigen dir die Mietwagen, bei denen diese Kombination möglich ist – inklusive des Aufpreises.
Casablanca ist nicht nur die größte Stadt Marokkos, sondern auch das logistische Herz des Landes. Deshalb ist es der ideale Ort, um deinen Roadtrip zu starten. Mit einem Mietwagen musst du deine Routen nicht an Busfahrpläne oder Reiseleiter anpassen. Du hältst an, wo du willst, entdeckst Orte abseits der ausgetretenen Pfade und reist bequem.
Du weißt sicher, dass schon die Vorbereitung deiner nächsten Reise jede Menge Vorfreude bereitet. Also, worauf wartest du noch? Hoffentlich haben wir dich dazu inspiriert, in Casablanca ein Auto zu mieten – für deinen tollen Roadtrip durch Marokko. Vergleiche Mietwagen, wähle das Fahrzeug, das zu deinen Reiseplänen passt, und entdecke das Land auf deine eigene Art.
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